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Das Canavese ist eine Region im nördlichen Piemont. Im 5. Jh. V. Chr. Siedelte sich hier der keltische Stamm der Salasser an, der von Gallien aus eingewandert war. Im 2. Jh. V. Chr. Drangen die Römer in die Gegend vor, um hier ihre militärischen Verteidigungsanlagen zu errichten und so die Alpentäler zu sichern. Nach dem Ende des Römischen Imperiums war das Canavese zunächst Teil eines langobardischen Herzogtums und gehörte später einer fränkischen Grafschaft an. Im späten Mittelalter wurde das Land zwischen den Bischöfen von Ivrea, den Markgrafen von Monferrat, den Fürsten von Acaia und Savoyen aufgeteilt. Ab dem 14. Jahrhundert baute das Haus Savoyen die Herrschaft aus. Gegen Ende des 18. Jh. Drangen die Franzosen ins Canavese vor. Sie brachten die neue Ordnung der Revolution mit, was zu einem Aufstand der ohnehin schon von ständigen Kriegen gebeutelten Bevölkerung führte. Anfang des 19. Jh. War die Situation besonders drückend, denn Napoleon marschierte nach dem Sieg von Marengo in Turin ein und provozierte einen erneuten Aufstand der Dörfer des Canavese, die dennoch bis 1814 unter französischer Herrschaft blieben und dann an Savoyen zurückfielen. Im 19. Jh. War das Canavese von einer starken industriellen Entwicklung gekennzeichnet. Zu dieser Zeit blühten auch Handwerk und Landwirtschaft wieder auf, die beide ihre unauslöschlichen Spuren in der Landschaft der Region hinterlassen haben. Das Canavese, genauer gesagt das Städtchen Ivrea, ist auch die Heimat des berühmten Unternehmens Olivetti, das hier von 1908 bis 1998 seine gleichnamigen Schreib- und Rechenmaschinen produzierte und so die moderne Welt eroberte. Das gesamte Gebiet des Canavese ist noch heutereich an Betrieben, die auf die Herstellung von Fachartikeln für die Elektronik-, Informatik- und Mechanikbranche spezialisiert sind.


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